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Emma aus Hamburg in der Wildtierstation

Auf den ersten Blick sieht Emma noch nicht wie eine Möwe aus, aber das wird sich schnell ändern. In wenigen Wochen wird sie oder er, das lässt sich noch nicht erkennen, wieder zurück an die Küste können. In der Heide ist die Wahrscheinlichkeit einer jungen Möwe zu begegnen nicht sehr groß. "Als Emma noch kleiner war, hat manch einer gerätselt, was es denn sein könnte", bestätigt daher Stationsleiterin Diana Erdmann.

Bei "Emma" handelt es sich um eine junge Silbermöwe, die an Nord- und Ostseeküste recht häufig sind. Erwachsene Vögel sieht man auch durchaus mal im Binnenland. "Emma" ist eine waschechte Hamburgerin. "Das Möwenküken ist im Hamburger Containerhafen gefunden worden. Von einem tierlieben LKW – Kapitän wurde sie mit genommen und in der Wildtierhilfe abgegeben", so Diana Erdmann.

Zusammen mit einem jungen Austernfischer, der von einem Tierheim aus der Nähe von Bremen gebracht wurde, wird "Emma" sich dann noch einige Wochen in einer großen Auswilderungsvoliere auf ihre Entlassung in die Freiheit vor bereiten. "Gemäß dem Leitbild der Station: Hilfe für Tiere und Menschen mit Tieren in Not, helfen wir prinzipiell allen hilfsbedürftigen Wildtieren, unabhängig davon, ob sie besonders geschützt oder selten sind. In der Regel steht auch hinter jedem Tier ein hilfesuchender Mensch, der aus Natur- und Tierliebe handelt", erklärt Frau Erdmann ihre Arbeit.

Die Chancen für Emma ihren Heideaufenthalt bald zu beenden stehen gut, bis dahin gibt es aber noch den ein oder anderen Stint von den Tierpflegern. Ein Besuch in der Station ist nach telefonischer Anmeldung möglich, wer die Arbeit der Station unterstützen will, kann mit einer Spende oder der Übernahme einer Patenschaft helfen. Weiter Infos unter www.wildtierhilfe.de oder 05191-3968 (zwischen 9 und 17 Uhr).